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Vinylboden verlegen – so einfach geht’s

Vinylböden erfreuen sich aus drei Gründen großer Beliebtheit: Sie sind äußerst hygienisch, besitzen eine hochwertige Optik und gelten als äußerst wohngesund. Positiv kommt hinzu, dass der Kunststoffboden dem Besitzer zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Und das Beste: Vinylböden können auch Hobby-Heimwerker ohne großen Aufwand selbst verlegen, sofern die äußeren Bedingungen stimmen.

Beispielsweise muss die Temperatur im Raum bei mindestens 18 Grad liegen, während die Luftfeuchtigkeit bei maximal 65 Prozent liegen. Ferner müssen die Böden 24 bis 48 Stunden vor dem Verlegen im Raum gelagert werden, damit sich das Material an die Bedingungen der Umgebung anpassen kann. Auf folgende Arten kann der Vinylboden verlegt werden:

Der selbstklebende Boden

Selbstklebende Böden werden gerne in Bädern, Dielen und Küchen verlegt. Es handelt sich dabei in aller Regel um Planken oder Fliesen, die mit vielen verschiedenen Mustern angeboten werden und sich äußerst einfach verlegen lassen. Zumindest, wenn der Untergrund eben, staubfrei und sauber ist. Der Heimwerker muss die Fliesen lediglich fest auf den Boden drücken.

Das lose Verlegen

In diesem Fall wird der Vinylboden einfach lose im Raum ausgelegt und an den Bahnen sowie am Rand und im Bereich der Tür mit einem Klebeband fixiert. Für das lose Verlegen sollten sich Heimwerker allerdings nur entscheiden, wenn der Raum maximal 20 Quadratmeter groß ist. Der Grund: In größeren Räumen besteht die Gefahr, dass sich Wellen oder Blasen bilden.

Die vollflächige Verklebung

Vollflächig verklebt werden sollte der Vinylboden in großen Räumen, weil eine feste Verbindung zwischen dem Boden und dem Untergrund besteht. Verwendet wird dafür im Idealfall Dispersionskleber, der wärmebeständig, stark und schadstoffarm ist. Mit einer Spachtel wird der Kleber auf einer Fläche von etwa zwei Quadratmetern aufgetragen. Anschließend muss der Kleber 15 Minuten lang einwirken, bevor die Fliesen vorsichtig aufgelegt und festgedrückt werden können.

Das vollflächige Fixieren

Bei dieser Verlegeart entstehen keine Schäden, falls der Boden wieder entfernt wird, weshalb dies eine gute Alternative darstellt. Für die Fixierung verwendet der Heimwerker eine spezielle Fixierungsmasse, die mit einer Schaumstoffrolle oder einer Spachtel aufgetragen wird. Die Art der Fixierung hängt dabei vom Untergrund ab. So lohnt sich die Haftfixierung bei trockenen Böden die nicht saugfähig sind, während die Nassfixierung auf einem offenporigen und saugfähigen Belag die bessere Alternative darstellt.

Das Fixieren mit einem Klett- oder Klebeband

Sehr einfach ist das Verlegen auch mit Klett- oder Klebebändern, die zudem den Vorteil haben, dass sich der Boden relativ leicht wieder entfernen lässt. Die Wellen- oder Beulenbildung lässt sich bei dieser Methode jedoch nicht ausschließen.

Das Klick-System

Sehr gerne verlegen Heimwerker das sogenannte Klick-System, weil der Boden ohne große Vorbereitungszeit schnell verlegt ist. Der Heimwerker muss die Paneelen nämlich nur zusammen klicken, bis eine glatte und Fugenlose Oberfläche entstanden ist. Sofern der Vinylbelag keine Dampfsperrfolie oder Trittschalldämmung besitzt, wird diese vorab auf dem Boden verlegt.

Allgemeine Tipps zum Verlegen

Der Heimwerker sollte mit dem Verlegen des Vinylbodens an einer glatten Wand beginnen. Verlegt werden die Paneelen oder Fliesen mit einem Abstand von fünf Millimetern mit der Federseite hin zur Wand. Abstandskeile erleichtern es, den Abstand einzuhalten. Besonders wichtig ist es übrigens, dass die erste Reihe besonders sauber verlegt wird. Im nächsten Artikel werden wir über Laminatschneider und deren Test berichten.

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