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Japansägen

Abbildung
Vergleichssieger
DICK Ryoba Komane 240
DICK Kataba Super Hard 240
Unsere Empfehlung
Famex 5505 Zimmermannssäge
Tajima JPR265C
Augusta Ryoba 44021 240 AMA
ModellDICK Ryoba Komane 240DICK Kataba Super Hard 240Famex 5505 ZimmermannssägeTajima JPR265CAugusta Ryoba 44021 240 AMA
Vergleichsergebnis
Bewertung1,3Sehr gut
Bewertung1,4Sehr gut
Bewertung1,6Gut
Bewertung1,7Gut
Bewertung1,8Gut
Kundenbewertung
67 Bewertungen

54 Bewertungen

133 Bewertungen

28 Bewertungen

42 Bewertungen
HerstellerDICTUM®DICTUM®FamexTajimaAugusta
Blattlänge24 cm24 cm30 cm26,5 cm24 cm
ArtRyobaKatabaZug­sägeKatabaRyoba
Blattstärke0,45 mm0,6 mm0,6 mm0,6 mmca. 0,7 mm
HolzgriffJaJaNeinJaJa
Vorteile
  • langer Bast­griff
  • effektive Klinge
  • sehr dünnes Blatt
  • Einsatz uni­ver­sell
  • Holzgriff lang
  • sehr scharfe Klinge
  • Langlebigkeit
  • Kunststoffgriff ergonomisch
  • sehr scharfe Klinge
  • Zahn­schutz inkl.
  • Rattan-Griff
  • sehr scharfe Klinge
  • simpler Säge­blattwechsel
  • Bast­griff sehr lang
  • sehr scharfe Klinge
  • uni­ver­seller Einsatz
Nachteile
  • preisintensiv
  • Verarbeitung mittelmäßig
  • Leichter Spielraum in der Halterung des Sägeblattes
  • preisintensiv
  • Nicht als Astsäge geeignet
AnbieterJetzt Preis auf Amazon prüfen! Jetzt Preis auf Amazon prüfen! Jetzt Preis auf Amazon prüfen! Jetzt Preis auf Amazon prüfen! Jetzt Preis auf Amazon prüfen!
Vergleichssieger
DICK Ryoba Komane 240

67 Bewertungen
€ 32,59
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
DICK Kataba Super Hard 240

54 Bewertungen
€ 26,20
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Unsere Empfehlung
Famex 5505 Zimmermannssäge

133 Bewertungen
€ 22,95
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Tajima JPR265C

28 Bewertungen
€ 33,43
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Augusta Ryoba 44021 240 AMA

42 Bewertungen
€ 19,68
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=xTe4xGPIdd0

Das Wichtigste über Japansägen in Kürze

Japansägen kennt man in Europa noch nicht sehr lange. Doch mittlerweile schätzt man sie sogar. Es dauert zwar etwas, bis man mit der etwas eigenen Technik dieser Sägen vertraut wird. Doch wenn man sie beherrscht, lernt man ein feines Werkzeug kennen, mit dem man sämtliche Holzarten, vor allem aber harte Hölzer bearbeiten kann.

Das Besondere an der Japansäge ist, dass es sich um eine Zugsäge handelt. Damit funktioniert sie gegensätzlich zu unserer Feinsäge oder dem Fuchsschwanz, die beide auf Stoß sägen. Mit diesen beiden Sägen kann man die Japansägen als Werkzeug noch am ehesten vergleichen. Stoß bedeutet, dass die Säge in der Vorwärtsbewegung schneidet.
Eine Zugsäge hingegen schneidet, wenn man Sie zu sich zieht. Japansäge sind allerdings sehr viel dünner gearbeitet und auch schärfer, sodass man mit ihnen sehr präzise Schnitte vornehmen kann. Im Vergleich zu den europäischen Modellen ist bei Japansägen weniger Kraftaufwand erforderlich. Und trotzdem gleitet ihre Klinge weich durch das Holz.

Worauf sollten Sie beim Kauf von Japansägen achten?

    •  Gewöhnungsbedürftig
    •  Der Vergleich
    •  Ein dünnes Ding!

Wenn Sie zum ersten Mal eine Japansäge in der Hand halten, dann wird das für schon eine ungewöhnliche Begegnung sein. Die fernöstliche Werkzeugtechnik ist schon recht gewöhnungsbedürftig. Wenn Sie es gewohnt sind, mit einem abendländischen Fuchsschwanz umzugehen und sie setzen eine Japansäge an, dann mag es sein, dass sie sie instinktiv so einsetzen, wie Sie es mit Sägen gewohnt sind. Doch dann bräuchten Sie sehr schnell eine neue Japansäge, wenn Sie sie auf Stoß benutzen, wird sie sich wahrscheinlich verbiegen.
Die langen und sehr dünnen Sägeblätter können tatsächlich regelrecht umknicken. Dies ist ein Erlebnis, das man mit europäischen Sägen eher selten erlebt. Doch das, was die europäischen Sägen ausmacht, nämlich die Stabilität durch die Dicke des Stahls, bewirkt eben auch ein Schnittbild, das eher unsauber ist. Das sehr dünne, dafür umso schärfere Schneideblatt der Japansäge führt dagegen auch durch Hartholz ohne großen Kraftaufwand perfekte Schnitte aus. Ein gut geführter Fuchsschwanz kann sehr schnell sägen. Doch die Japansäge sägt in geübten Händen nicht langsamer.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=eU8vekIaa2k

Japansägen setzen sich insbesondere im professionellen Anwendungsbereich wegen ihrer herausragenden Schnittleistungen immer mehr durch.

Die Japansägen sind nicht alle gleich lang. Für den Anfang sollten Sie sich ein Modell kaufen, das nicht allzu lang ist. Dann wird es Ihnen leichter fallen damit umzugehen. Je länger das Sägeblatt ist, desto deutlicher werden Sie den Umstand merken, dass es teilweise nur einen halben Millimeter dick ist. Da es drei Modelle gibt, die bei uns unter den Begriff Japansäge fallen, sollten Sie bei Ihren Versuchen auch genau hinsehen. Nicht dass sie versuchen mit einer Säge, die für das Astsägen gedacht ist, Modellbau machen zu wollen.


Wo kommen Japansägen her?

Wenn Sie sich nach einer Bügel- oder einer Feinsäge umsehen, dann werden Sie auch in Deutschland Unternehmen finden, die solche Sägen produzieren. Eine Japansäge deutscher Produktion werden sie zumindest bis jetzt wohl vergebens suchen. Die Japansägen, die sie hier kaufen können, sind importiert. Sicherlich mögen die Sägeblätter tatsächlich aus Japan kommen, denn dahinter steckt schon eine einmalige und sehr durchdachte Technik.

Doch die ergonomischen Kunststoffgriffe, mit denen die Japansägen zum großen Teil versehen sind, kommen wahrscheinlich irgendwo her. Wo letztlich die Japansäge produziert worden sind, die man bei uns im Baumarkt oder in den Nonfood-Abteilungen der großen Lebensmittel-Discounter kaufen kann, ist völlig unklar. Das gleiche gilt für die Exemplare, die man im Internet auf verschiedenen Plattformen erstehen kann. Doch vielleicht ist das ja auch egal. Was zählt, ist die kulturelle Bereicherung auf einem Gebiet, in dem man das nicht gewohnt ist.
Hier können Sie eine Japansäge kaufen:

    •  Das Unternehmen Schreinerwerkzeuge Schmid ist ein Internet-Handel, der eine Japansäge in sein Sortiment aufgenommen hat.
    •  Auch der Versandhandel Dittmar hat Japansägen im Angebot.
    •  Auch auf der österreichischen Plattform fliesenmeister.at findet sich eine der schlanken Japansägen.
    •  Auf Amazon.de findet sich eine ganze Reihe von Japansägen, die man dort bestellen kann.


Eine Säge – drei Typen

Unter dem Begriff Japansäge subsumieren wir eigentlich drei Arten von Sägen. Die Dozuki ähnelt von ihrer Form her am ehesten unserer Feinsäge. Sie ist einschneidig und auf dem Rücken verstärkt. Dies ermöglicht auch jenen, die sich mit Japansägen noch nicht auskennen, gute Schnittergebnisse und damit ein Erfolgserlebnis. Die Schnitttiefe ist wie auch bei der Feinsäge durch die Rückenverstärkung begrenzt. Doch die Dozuki ist zu äußerst präzisen Schnitten in der Lage. Das macht Sie hier bei Leuten, die sehr feine Arbeiten zu erledigen haben, wie auch bei Modellbauern sehr beliebt.

Die Ryoba mutet sicherlich besonders exotisch an, denn diese Japansäge ist zweischneidig. Die Benutzung dieser Säge setzt einige Materialkenntnisse voraus. Denn die eine Seite ist für Schnitte längs der der Holzfaser, während die andere Seite Schnitte quer und diagonal zur Faser durchführen soll. Die Ryoba erntet hierzulande bei Zimmerleuten und Tischlern hohe Anerkennung.
Und schließlich gibt es noch die Kataba, die, anders als die Dozuki, keinen Rücken besitzt. Dadurch werden mit der Kataba auch tiefe und lange Schnitte möglich. In Japan wird sie als Baumsäge eingesetzt und auch in Europa findet sie im Gartenbereich mehr und mehr Freunde. .


Fazit

Japansägen sind exotische Werkzeuge, die hier in Europa immer mehr Freunde finden. Sie sind zu sehr exakten Schnitten in der Lage. Man kann sie in verschiedenen Varianten durchaus mit einigen europäischen Modellen vergleichen. Die Japansägen werden die europäischen Traditionen sicherlich nicht verdrängen. Aber sie stellen eine schöne interkulturelle Bereicherung im handwerklichen Bereich dar.

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